Willkommen auf Deutsch -
Dokumentarfilm (89 Min., PIER 53/NDR/SWR/FFHSH 2014)


Buch/Regie: Carsten Rau und Hauke Wendler
Redaktion: Barbara Denz und Gudrun Hanke-El Ghomri
Produktion: PIER 53 Filmproduktion
             

Festivals:
Goslarer Filmtage
Internationales Festival für Dokumentarfilm DOK Leipzig
Kasseler Dokumentarfilmfest
Nordische Filmtage, Lübeck
'Beyond Borders' Filmfestival, Edinburgh, Schottland
Filmtage Luzern, Schweiz
'Festival Univercine Allemand', Nantes, Frankreich
Regensburger Dokumentarfilmtage
Festival ‚Contre le Racisme', Köln
Globale Filmfestival, Bremen
Interkulturelle Filmtage Fürstenwalde
Tübinger Filmtage Flucht
Internationales Festival 'Film ohne Grenzen', Bad Saarow
Filmfest Flüchtlinge, Neumünster
Open Ohr Festival, Mainz
Husumer Filmtage


www.willkommen-auf-deutsch.de
Trailer


Eine Million Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland. Ein Land im Ausnahmezustand, mit einer tief gespaltenen Bevölkerung. Doch die Krise zeichnete sich bereits zwei Jahre vorher ab. Und genau da beginnt der Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘. Herbst 2013: Fernsehaufnahmen ertrunkener Flüchtlinge vor Lampedusa, aber auch Proteste wütender Anwohner in Berlin-Hellersdorf. Plötzlich ist das Thema in den Nachrichten. Es bewegt die Bürger, aber es macht ihnen auch Angst.

Der 90-minütige Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘ setzt bei genau diesen Menschen an, bei ihren Sorgen und Nöten, ihrer versteckten und offenen Fremdenfeindlichkeit. Nicht in Hellersdorf oder Heidenau, sondern in der bürgerlichen Mitte Westdeutschlands: im Landkreis Harburg, der sich zwischen der Lüneburger Heide und Hamburg erstreckt. Ein Stück Deutschland, in dem die Welt noch in Ordnung scheint.

Doch jetzt leben traumatisierte Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Junge Männer, die Krieg oder Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, sollen in einem 400-Seelen-Nest untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Wie passt das Alles zusammen?

‚Willkommen auf Deutsch‘ beobachtet diesen schwierigen Prozess am Beispiel zweier Gemeinden, die stellvertretend für 81 Millionen Deutsche stehen. Ein knappes Jahr lang begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner und den Bereichsleiter der überlasteten Verwaltung und beschreibt ihre kleinen und großen Konflikte. Ein emotionaler, teils amüsanter, teils hoch politischer Film, der auch diejenigen offen zu Wort kommen lässt, die man sonst nur an den Stammtischen vermutet.

Die mehrfach ausgezeichneten Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler ('Wadim') zeigen dabei nicht nur berührende Schicksale von Flüchtlingen. ‚Willkommen auf Deutsch‘ gehen sie einen entscheidenden Schritt weiter, indem sie hinterfragen, was einem nachhaltigen Wandel der Ausländer- und Integrationspolitik in diesem Land im Wege steht.

Ausgezeichnet mit dem Prädikat ‚Besonders wertvoll‘ der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW.
Nominiert für den Preis der deutschen Filmkritik (Kategorie: ‚Bestes Drehbuch‘)


Pressestimmen:

"Handeln statt Urteilen – vielleicht ist das das einzige Plädoyer, dieses guten Films." ZDF heute journal

"Ein exzellenter Dokumentarfilm. ‚Willkommen auf Deutsch‘ erzählt nicht von Gut- und Schlechtmenschen, nicht von armen Opfern und herzlosen Vollstreckern. Die Filmemacher zeigen, was in der deutschen Provinz passiert, wenn abstrakte Fremde zu realen Nachbarn werden – oder zu werden drohen. Und gerade weil sie nichts anprangern, wird die große Ratlosigkeit deutlich, die sich hinter dem TÜV-geprüften Abliefern von Hilfsdienstleistungen verbirgt." (Christoph Twickel, Die ZEIT)

"Die Dokumentaristen Hauke Wendler und Carsten Rau werfen keinen Blick ins Herz der Finsternis, sondern eröffnen einen nachdenklichen Diskurs zur Asylfrage, indem sie den Ängsten und Vorurteilen Beispiele empathischer Hilfsbereitschaft entgegenhalten." (Rainer Gansera, Süddeutsche Zeitung)

"Der Film ‚Willkommen auf Deutsch‘ gibt einen lebensnahen und differenzierten Beitrag – wichtig und sehenswert." (Romy Sydow, Arte Journal)

"Ein Film, der nachdenklich macht, der wütend macht, der aber auch weh tut. Denn er deckt den Alltagsrassismus der bürgerlichen Mitte Deutschlands auf." (Tobias Schlegl, Moderator 'aspekte', ZDF)

"Hauke Wendler und Carsten Rau zeigen in ihrem Dokumentarfilm 'Willkommen auf Deutsch' ein erfrischend differenziertes Bild der aktuellen Flüchtlingsdiskussion. Den bekannten Ängsten und Vorurteilen stellen sie Menschen gegenüber, die Menschen helfen bei ihren ersten Schritten in einer fremden Umgebung und Kultur." (Ernst A. Grandits, Moderator 'Kulturzeit', 3sat)

"Die Dokumentarfilmer Carsten Rau und Hauke Wendler stellen nüchtern die verschiedenen Lebenswelten nebeneinander und lassen unkommentiert die Menschen zu Wort kommen. Zwischen Verständigung, solidarischer Hilfe und dumpfen Ressentiments scheint alles möglich – so entsteht im Mikrokosmos eines Dorfes ein außergewöhnlich gut beobachtetes Gesellschaftsporträt." (Deutschlandradio Kultur)

"Manchmal kommt ein Film zur richtigen Zeit. Der Dokumentarfilm 'Willkommen auf Deutsch' hat heute seinen Kinostart. (...) Rau und Wendler schauen genau hin und machen so deutlich, wie schwierig und widersprüchlich das Problem für die Betroffenen ist." (Wilfried Hippen, taz)

"‚Willkommen auf Deutsch‘ ist ein sensibler, kluger Film. Er wirbt um Verständnis für Flüchtlinge, ohne rührselig zu werden und er zeigt die Vorurteile und Ängste der deutschen Mittelschicht ohne lehrerhaften Zeigefinger." (Katrin Erdmann, NDR Kultur)

"Wie sieht es eigentlich mit unserer Willkommenskultur aus? Nicht so gut, Sie ahnen es schon. Flüchtlinge? Ja klar, müssen sein, aber bitte nicht bei mir um die Ecke. ’Wovon fühlen wir uns denn bedroht?’ fragt jetzt der herausragende Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘ (...) Ein Film, der wirklich nachdenklich macht." (Julia Westlake, NDR Kulturjournal)

"Übermorgen kommt ein Film in die Kinos und der zeigt was? Uns, uns alle, denn wir sind das Volk. Und wie sieht es das Volk, wenn Menschen aus anderen Völkern in schierer Not zu uns kommen, nach Deutschland flüchten und hier Zuflucht suchen? Das Volk sieht es sehr unterschiedlich und genau das zeigt der Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘ und eine Besonderheit dieses Films ist wohl, dass er wahrscheinlich überall spielen könnte." (Matthias Bongard, WestART, WDR)

"In einem Nest in Niedersachsen regt sich geballter Widerstand gegen ein geplantes Heim für 53 Flüchtlinge. Den Verlauf des Streits erzählen Hauke Wendler und Carsten Rau in ihrer Doku präzise nach, verängstigte Bürger, traumatisierte Flüchtlinge und überforderte Lokalpolitiker kommen zu Gehör. (...) Ein 'Willkommen' mit Misstönen, Alltag nicht nur in Deutschland." (Ulrike Rechel, tip Berlin)

"Den Regisseuren Hauke Wendler und Carsten Rau ist eine Dokumentation gelungen, die die aktuelle Flüchtlingssituation so gut beleuchtet, dass der Zuschauer eine Idee davon bekommt, wie man es besser machen könnte – bevor mal wieder in Hellersdorf oder anderswo Menschen mit Fackeln in der Hand vor dem „Asylantenheim“ stehen." (Kitty Berlin)

"Der berührende, klug erzählte Dokumentarfilm, lässt beide Seiten zu Wort kommen, ohne zu urteilen." (Cinema)

"Der Film steht in der Tradition des puristischen Hinsehens, das auf Offkommentare verzichtet. Das Vertrauensverhältnis der Regisseure zu ihren Protagonisten ermöglicht eine große Intensität des Beobachtens. Dem Zuschauer wird die Position des Mitleidens nicht aufgenötigt. (...) Durch ihre offene Beobachtungshaltung – und mit einer Musikuntermalung, die aus einem Pan-Tau-Film stammen könnte – vermitteln Wendler und Rau, dass es bei der Asylproblematik keine Deutungshoheit gibt. Ihnen ist ein Film gelungen, der sehr menschlich ist und zugleich deutlich macht, dass Menschlichkeit nie ohne Konflikt zu haben ist." (Manfred Riepe, Eid Film)

"Was man in 'Willkommen auf Deutsch' sieht, spielt sich derzeit überall Deutschland ab: Behörden suchen Plätze für Flüchtlinge, Anwohner wehren sich dagegen. Nur erfährt man davon kaum etwas, wenn man nicht in der Nähe wohnt oder der Konflikt medientauglich eskaliert. So erfüllt die Dokumentation eine wichtige Aufgabe, weil sie der derzeit landesweit geführten Debatte ein Gesicht gibt auch wenn sie die damit verbundenen Probleme nur anreisst." (trailerseite.de)

"Der Dokumentarfilm von Carsten Rau und Hauke Wendler ist ein wichtiger Beitrag in einer Zeit, in der immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen und die Angst vor Überfremdung mancherorts Bürger auf die Straße treibt. Er zeigt nämlich am Beispiel des Landkreises Harburg ganz konkret auf, an welchen inneren Widersprüchen die Asylpolitik krankt (...) Der Dokumentarfilm beobachtet in einem niedersächsischen Landkreis, wie konzeptlos und überfordert die Kommunen auf den Zustrom von Asylbewerbern reagieren. Anhand konkreter Beispiele aber zeigt er sachlich und gleichzeitig ermutigend auf, dass die Idee einer Willkommenskultur notwendig und machbar ist." (spielfilm.de)

"Die Frage, die die Filmemacher antrieb: Wie wollen wir in Deutschland leben mit den neuen Nachbarn? Dass man optimistisch das Kino verlässt, ist das große Verdienst der Filmemacher." (Hinz & Kunzt)

"Kontrovers, emotional und immer wieder auch durchaus amüsant - 5 Sterne von 6" (Oxmox)

"Rau und Wendler stellen richtige und wichtige Fragen, halten sich aber komplett im Hintergrund, geben den Menschen Zeit, ihre Gedanken zum Ausdruck zu bringen. (...) Das ist manchmal amüsant, manchmal tief tragisch. Aber immer erhellend, informativ und berührend. ‚Willkommen auf Deutsch‘ ist ein klug erzählter Dokumentarfilm, der Probleme beschreibt. Und gleichzeitig Möglichkeiten zeigt, sie miteinander zu lösen." (Deutsche Film- und Medienbewertung FBW)

"Wendler und Rau sind anerkannte Spezialisten für Themen wie diese. Seit vielen Jahren recherchieren und berichten sie schon über die Verhältnisse, unter denen Flüchtlinge nach Deutschland kommen und hier leben. (...) „Wir denken, dass man jetzt anfangen muss, das Thema in der Mitte der Gesellschaft aufzugreifen“, erläutert Wendler seinen Ansatz. „Damit eine Situation wie in den 90ern nicht noch mal passiert. Die Anschläge von Mölln und Rostock-Lichtenhagen waren damals Schlüsselerlebnisse für uns. Jetzt hatten wir das Gefühl, dass es einfach an der Zeit ist, gesellschaftlich breiter zu diskutieren." (Jens Dehn, TV Diskurs, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen)

"Dokumentaristen sind manchmal wie Zukunftsforscher: Ein Jahr lang beobachten Carsten Rau und Hauke Wendler den Prozess einer Flüchtlingsaufnahme im Landkreis Harburg. Und begegnen dabei offener und versteckter Fremdenfeindlichkeit, aber auf der anderen Seite auch umso herzlichere Gastfreundschaft - wann wird nur endlich eine Normalität daraus?" (Frankfurter Rundschau)

"Es wäre für die Filmemacher ein Leichtes gewesen, den Alltagsrassismus der deutschen Provinz fernab von Dresden und Pegida zu entlarven, den Stammtisch auf die Leinwand zu holen. Doch zum Glück wagen die mehrfach ausgezeichneten Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler einen differenzierteren Blick, zeigen alle Facetten der klein- und gutbürgerlichen Auseinandersetzung mit Flucht und Asyl. (...) Das ist brennend aktuell und absolut lohnenswert." (Constantin Binder, Neue Osnabrücker Zeitung)

"Während auf deutschen Straßen Tausende selbst ernannte Patrioten gegen die 'Islamisierung des Abendlandes' protestieren, werben Hauke Wendler und Carsten Rau für ihren Dokumentarfilm 'Willkommen auf Deutsch'. In dem 90-Minuten-Streifen (...) zeigen sie, dass bürgerlicher Rassismus tatsächlich existiert. Aber auch, dass es immer wieder engagierte Bürger gibt, die über jedes Vorurteil erhaben scheinen und sich bedingungslos für das Wohl der Flüchtlinge in ihrer Mitte einsetzen." (Ines van Rahden, Hamburger Abendblatt)

"Die Doku erzählt engagiert, aber ohne Häme von Bürgerprotesten und Nachbarschaftsengagement, von wohlmeinenden Beamten und Hotelbesitzern, die auf Asylantenunterbringung umsatteln, um ihre ollen Zimmer zu füllen. (...) 'Willkommen auf Deutsch' zeigt - auch auf amüsante Weise - den Reformbedarf deutscher Asylbestimmungen. Und, dass sich Humanität immer dort beweisen muss, wo Menschen ihrer Lage ausgeliefert sind. Manchmal direkt nebenan." (Dorothee Krings, Rheinische Post)

"Carsten Rau und Hauke Wendler schaffen zwar Empathie für diejenigen, die bei uns Zuflucht suchen, diffamieren die Mitglieder der Appeler Bürgerinitiative aber auch nicht als dumpfe Rassisten. (...) Die Doku liefert eine gute Grundlage für eine Debatte, die allzu oft von Schwarz-Weiß-denken bestimmt wird." (Jörg Brandes, Hamburger Morgenpost)

"Seit Jahren beschäftigen sich Rau und Wendler mit dem Thema Flucht und Migration und legten 2011 mit der Dokumentation 'Wadim' ein beklemmendes Meisterwerk vor. (...) Mit 'Willkommen auf Deutsch' wollen sie in die gesellschaftliche Debatte über Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie den Umgang mit Flüchtlingen eingreifen - und sie auch dort lostreten, wie sie bislang nicht stattgefunden hat." (Sven Sakowitz, Jungle World)

"Der Film zeichnet dabei ein erfrischend differenziertes Bild der aktuellen Flüchtlingsdiskussion. Die beiden Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler stellen wichtige Fragen, halten sich aber selbst im Hintergrund und geben den Menschen Zeit, ihre Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Auf diese Weise tritt ein Alltagsrassismus zutage, der nicht in Springerstiefeln, sondern im Gewand der Nächstenliebe und Demokratie daherkommt." (Neue Welle, Karlsruhe)

"Der Landkreis Harburg steht dabei stellvertretend für die 'bürgerliche Mtte' Westdeutschlands. Hier trifft eine gelungene Willkommenskultur mit vielen engagierten Bürgern auf Vorbehalte und Vorurteile bei anderen Teilen der Bevölkerung. 'Willkommen auf Deutsch' zeigt sachlich und unaufgeregt beide Seiten." (Heike Vosberg, Winsener Anzeiger)

"Keine Nazis in Springerstiefeln, keine Fahnen schwenkenden Pegida-Anhänger, keine Politologen, die Statements von sich geben. Der Film konzentriert sich auf einzelne Menschen und ihren Alltag, geht ganz nah an sie heran und arbeitet dabei das Exemplarische heraus. (...) Dabei ist ein ebenso eindrucksvoller wie mutmachender Film herausgekommen, den man mindestens zweimal sehen sollte." (Kristian Stemmler, Buchholz Express)

"Angst vorm 'schwarzen Mann'? (...) Wenn man all diese Menschen sieht, wie sie binnen kurzer Zeit Deutsch lernen und neugierig auf Deutschland sind, denkt man, Willkommenskultur müsse eine Selbstverständlichkeit sein. Doch die Nächstenliebe endet an der gesetzlichen Vorschrift, dass Asylbewerber wegen der möglichen Abschiebung im Grunde nur 'aufbewahrt' werden dürfen." (Ortwin Löwa, Evangelische Zeitung)

"Der Film zeigt, wie unsere Gesellschaft für die ansteigende Zuwandererzahl gerade auch im Kleinen Lösungen finden kann, und er gibt der bisherigen Flüchtlings-Diskussion durch die sehr emotionale, aber auch amüsante Umsetzung einen neuen, positiven Anstoß." (Doris Bandhold, Kuratorin Filmforum Nordische Filmtage Lübeck)

"Wendler und Rau zeigen einen Alltagsrassismus, der nicht in Springerstiefeln, sondern im Gewand der Nächstenliebe und Demokratie daherkommt. Aber auch Menschen, die bei Flüchtlingskindern übernachten, als deren Mutter ins Krankenhaus muss. Und wie der Wirt am Ende Schnitzel mit den Albanern brät – mitten in der deutschen Provinz.“ (Dr. Grit Lemke, Leiterin des Dokumentarfilmprogramms DOK Leipzig)

"Zwischen all diesen unterschiedlichen Geschichten und Ansichten schafft es der Film auf eine unaufgeregte Art die Abgründe des deutschen Asylrechts und der deutschen Willkommenskultur aufzuzeigen. (...) Ein kritischer Film mit faszinierenden Impressionen und ein Meinungsforum, das allen Ansichten Platz lässt. Wer ihn gesehen hat, der denkt beim Thema Asyl zwei mal nach." (DOK Leipzig Spötters)